Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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Prinzipien der chirurgischen Tumortherapie: Dokumentation und Qualitätskontrolle

Autor/en: Th. Junginger, P.M. Schlag
Letzte Änderung: 15.03.2004

Wesentliche Voraussetzung für eine Optimierung der chirurgischen Therapie ist die Kontrolle der Behandlungsqualität. Dies setzt ein standardisiertes Vorgehen, die Definition von einzelnen messbaren Qualitätsindikatoren sowie die Erfassung ausreichender Daten des peri- und postoperativen Verlaufs voraus, um insbesondere die Rezidivraten, die Folgeerkrankungen und die Beeinträchtigung der Lebensqualität einschließlich der Patientenzufriedenheit zu erfassen.

Die unter dem Aspekt der Lebensqualität zusammengefassten Aspekte beziehen sich auf das physische und psychische Befinden sowie auf psychosoziale Faktoren (Familie, Berufsleben). Zur Bewertung der Lebensqualität dienen vom Patient auszufüllende Fragebögen, die Befragung des Patienten nach strukturierten Vorgaben, das Patiententagebuch und andere. Für die Bestimmung des physischen Befindes wird der Kranowski-Index vielfach verwendet, zur Bestimmung der Lebensqualität der Quality of Life Fragebogen der EORTC (Europan Organisation for Researche and Treatment of Cancer), der gut validiert ist im Gegensatz zu anderen Fragebögen [Hohenberger W 2000].

Wesentliche Aufgabe der Nachsorge nach operativer Therapie von Tumoren ist die Erfassung der Behandlungsergebnisse als Grundlage einer Qualitätssicherung.

Neben diesen qualitätsverbessernden Maßnahmen dienen auch prospektive Studien der Qualitätsverbesserung, um auf wissenschaftlicher Basis eine Beantwortung klinisch relevanter Fragestellungen zu erzielen.

Literaturreferenzen:

  • Hohenberger W, Meyer Th. Grundzüge der chirurgischen Onkologie. Zentralblatt für Chirurgie 2000:125:W39. PM:10929636
    [Medline]


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