Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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Interdisziplinäre S3-Leitlinie zum kolorektalen Karzinom, Anhang 12: Postoperative Blasenentleerungsstörung

Interdisziplinäre S3-Leitlinie
Autor/en: Th. Junginger, W. Lorenz (Hrsg.)
Letzte Änderung: 07.04.2004

Die Quote postoperativer Blasenentleerungsstörungen schwankt auch nach TME in den einzelnen Untersuchungsserien. Abhängig vom Ausmaß der Nervenschonung und der Vorschädigung der Blase können unterschiedliche Ausmaße der Entleerungsstörung auftreten. Am gravierendsten ist die Blasenentleerungsstörung, die eine suprapubische Harnableitung über den Entlassungszeitpunkt hinaus erfordert (sog. neurogene Blase). Bei Schonung autonomer Beckennerven sollte der Prozentsatz der Patienten, die zum Zeitpunkt der Entlassung einer Harnableitung bedürfen, unter 5% bezogen auf die resezierten Patienten betragen [Michelassi F 1997] [Junginger Th 2003]. Daneben ist die sonographische Bestimmung des Restharns zur Kontrolle der prä- und postoperativen Blasenfunktion geeignet.

Literaturreferenzen:

  • Junginger Th, Kneist W, Sultanov F, Heintz A.
    Qualitätsindikatoren der chrirugischen Therapie des Rektumkarzinoms.
    Chirurg 2003;74:444-451. PM:12748793
    [Medline]


  • Michelassi F, Mhoon DA.
    Functional results following rectal surgery:A review. In:Soreide O, Norstein J (eds.) Rectal cancer surgery. Optimisation - standardisation - documentation.
    Springer, Berlin Heidleberg New York 1997;337-352.


Leitlinie "Kolorektales Karzi-
nom: Prävention, Diagnostik und Therapie 2004"; im Auf-
trag der Deutschen Gesell-
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1. Oktober 2004, Update 2007. [Mehr]
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