Sekundäre ZNS-Lymphome: Definition

Autor/en: L. Fischer
Letzte Änderung: 15.08.2006

Im Rahmen der Primärdiagnose, im Verlauf oder im Rezidiv (isoliert oder kombiniert) festgestellter Befall des zentralen Nervensystems (Gehirn, Rückenmark, Liquor/Meningen) durch ein systemisches Non-Hodgkin-Lymphom.
Die insgesamt seltene Komplikation geht insbesondere bei Auftreten im Rezidiv mit einer schlechten Prognose einher. Die Überlebenszeiten betragen hier in der Regel nur wenige Monate. Lokale therapeutische Strategien wie Radiotherapie oder intrathekale Chemotherapie sind auf eine vorübergehende Symptomkontrolle ausgerichtet, eine meist vorliegende therapiebedürftige systemische Erkrankung wird hierbei nicht adressiert.