Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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3 Follikuläres Lymphom

Autor/en: Christian Buske
Letzte Änderung: 15.08.2011

Das follikuläre Lymphom (FL) ist einer der häufigsten Lymphomsubtypen weltweit mit einer rasch ansteigenden Inzidenz in den westlichen Ländern. Die große Mehrheit aller Patienten befindet sich bei Diagnosestellung bereits in den fortgeschrittenen Ann-Arbor-Stadien III und IV und ist damit einer kurativen Therapie nicht mehr zugänglich. Für die 10-15% aller Patienten, bei denen die Diagnose im lokalisierten Ann-Arbor-Stadium I oder II gestellt wird, ist die sofortige Einleitung einer potenziell kurativen Strahlentherapie Standard, wobei die Intensität der Bestrahlung (Involved-Field-, Extended-Field-Bestrahlung bis hin zur total nodalen Bestrahlung) noch Gegenstand laufender Studien ist. Neuere Studien überprüfen zudem, ob die zusätzliche Rituximab-Gabe die Effektivität einer lokal begrenzten Bestrahlung weiter verbessern kann. Für die Gruppe der Patienten mit einem FL im fortgeschrittenen Stadium gibt es heute insbesondere durch die Anwendung monoklonaler Antikörper wie dem Anti-CD20-Antikörper Rituximab eine Reihe von effektiven therapeutischen Möglichkeiten, die es erlauben, das follikuläre Lymphom über lange Zeit zu kontrollieren [Hiddemann et al. 2005a].

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