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Hervorragende Ergebnisse bei Säuglingen mit AML nach Behandlung in den Studien AML-BFM-98 und -2004
| Titel des Originals: |
Excellent Outcome in Infants below one Year of Age with AML – Results of Studies AML-BFM -98 and -2004 |
Abstract-Nr.: |
17
| Jahr: |
2010 |
Original im Internet: |
Blood (ASH Annual Meeting Abstracts) 2010 116: Abstract 17 |
Autor/en: |
Ursula Creutzig,
Martin Zimmermann2, Michael Dworzak3, Jean-Pierre Bourquin4, Christine von Neuhoff2, Annette Sander2, Jan Stary5, Dirk Reinhardt2
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Institution/en: |
1University Children’s Hospital, Dept. of Hematology/Oncology Münster; 2Hannover Medical School, Dept. of Pediatric Hematology/Oncology, Hannover; 3St. Anna Children’s Hospital, Vienna; 4Pediatric Hematology/Oncology, University of Zurich, Zurich, Switzerland; 5Dept. of Pediatric Hematology and Oncology, Charles University Prague, Prague, Czech Republic |
Zusammenfassung des Berichts
Obwohl 95% der Säuglinge mit AML Hochrisiko-Patienten sind, konnten hohe Überlebensraten mit intensiver First- und Second-line-Therapie erreicht werden. Das 5-Jahres-Überleben stieg von Studie 98 (60%) auf 79% in Studie 2004.
Bericht über die Inhalte der Studie
Begründung, Rationale
Die Durchführung einer intensiven Therapie bei Säuglingen ist schwierig. Ergebnisse in dieser Altersgruppe werden analysiert.
Fragestellung der Studie
Wie sind die Behandlungsergebnisse in Bezug auf das ereignisfreie Überleben und das Gesamtüberleben bei Säuglingen in den beiden AML-Studien BFM-98 und -2004 und wie sind sie im Vergleich zu älteren Kindern?
Art der Studie
Retrospektive Analyse von prospektiven Therapiestudien bei Kindern
Behandlung, Protokolle, Durchführung bzw. Methode
Behandlung nach den AML-BFM-Studienprotokollen 98 und 2004, bei Säuglingen mit dem Alter angepassten Dosen. Intensive Rezidivtherapie mit allogener Stammzelltransplantation.
Ergebnisse, Toxizität
Das 5-Jahres-Überleben betrugt in der Gesamtgruppe der 108 Säuglinge 68%. Es konnte von 61% in Studie 98 auf 79% in Studie 2004 verbessert werden. Das ereignisfreie Überleben war mit 47% in beiden Studien gleich. Nach Rezidiv (1/3 der Patienten) lag die Überlebensrate bei fast 50% und damit höher als bei älteren Kindern.
Die Ergebnisse mit allogener Stammzelltransplantation waren sowohl in der Erstbehandlung, in der 13% der Patienten transplantiert wurden, wie auch nach Rezidiv sehr gut.
Akute schwere Nebenwirkungen waren bei Säuglingen häufiger, besonders schwere Infektionen mit notwendiger Beatmung.
Schlussfolgerung der Autoren aus der Publikation
Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine intensive AML-Behandlung bei Säuglingen durchführbar ist. Die Nebenwirkungen lassen sich beherrschen und die Überlebensraten sind mit 79% ausgezeichnet. Dies ist teilweise auf die erneute intensive Therapie nach Rezidiv zurückzuführen.
Kommentar / Beurteilung
Autor des Berichts: |
Prof. Dr. med. Karl Welte |
Institution: |
Medizinische Hochschule Hannover, Abteilung für Pädiatrische Hämatologie/Onkologie, 30625 Hannover |
Letzte Änderung: |
08.02.2011 |
Ergänzende Literaturreferenz/en:
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Creutzig U, Zimmermann M, Lehrnbecher T, Graf N, Hermann J, Niemeyer CM, Reiter A, Ritter J, Dworzak M, Stary J, Reinhardt D.
Less toxicity by optimizing chemotherapy, but not by addition of granulocyte colony-stimulating factor in children and adolescents with acute myeloid leukemia: results of AML-BFM 98.
J Clin Oncol 2006;24:4499-4506. PMID:16983120
[Medline]
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 Externe Links
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| Multizentrische Therapieoptimierungsstudie AML-BFM 2004 |
Mehr |
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Herausgeber: Prof. Dr. H. Link
Herausgeberbeirat: Prof. Dr. P. Albers, Prof. Dr. R. Andreesen, Priv.-Doz. Dr. A. Böhme, Prof. Dr. C. Bokemeyer, Prof. Dr. U. Creutzig, Prof. Dr. G. Ehninger, Prof. Dr. M. Freund, Prof. Dr. C. Garbe,
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Prof. Dr. G. von Minckwitz
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