Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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Vergleich der sequenziellen mit der gleichzeitigen Therapie von Doxorubicin (A) und Docetaxel (T), eine multizentrische Phase-III-Studie.

Multicenter phase III randomized trial comparing sequential versus concomitant administration of doxorubicin (A) and docetaxel (T) as first-line treatment of metastatic breast cancer (MBC) GEICAM 9903 study

Jahr:

2003

Abstract-Nr.:

27

Hyperlink:

Abstract 27

Autor/en:

E. Alba, E. Alba, M. Martin, M. Ramos, E. Adrover, A. Balil, C. Jara, A. Barnadas, A. Fernandez-Aramburo, P. Sanchez-Rovira, A. Anton for the Spanish Breast Cancer Research Group

Institution/en:

Hospital Clinico Universitario Virgen de la Victoria, Malaga, Spain; Hospital Clinico Universitario San Carlos, Madrid, Spain; Centro Oncologico de Galicia, La Coruna, Spain; Hospital General Universitario de Alicante, Alicante, Spain; Hospital Universitario Arnau de Vilanova, Lleida, Spain; Fundacion Hospital de Alcorcon, Alcorcon, Spain; Hospital Universitario Germans Trias i Pujol, Badalona, Spain; Hospital General de Albacete, Albacete, Spain; Hospital General de Especialidades Ciudad de Jaen, Jaen, Spain; Hospital General Universitario Miguel Servet, Zaragoza, Spain

Fragestellung der Studie:

Hämatotoxizität mit Fieber in der Neutropenie und der Wirksamkeit im Vergleich der sequenziellen mit der gleichzeitigen Primärtherapie mit Doxorubicin (A) und Docetaxel (T).

Art der Studie:

Prospektiv randomisiert Phase III

Die Sequenztherapie führt zu weniger Hämatotoxizität und Fieber in der Neutropenie als die gleichzeitige Therapie, bei vergleichbarer Wirksamkeit.

Die Primärtherapie beim metastasierten Mammakarzinom wurde entweder im Abstand von drei Wochen sequenziell mit Doxorubicin (A) 75 mg/m2 und Docetaxel (T) 100 mg/m² viermal durchgeführt (3x A und 3x T, bei Anthrazyklinvorbehandlung 2x A und 4x T). Die gleichzeitige Behandlung sah alle drei Wochen A 50mg/m² mit T 75mg/m² (6x AT), bzw. nach Anthrazyklinvortherapie 3x AT und 3x T 100mg/². Mit der Sequenztherapie wurden 75 und mit der Kombination 68 Patientinnen behandelt. Mit der Sequenztherapie erkrankten signifikant weniger Patientinnen an fieberhaften Episoden in der Neutropenie als nach der Kombinationstherpaie (29 vs 47%, p=0,02). Das mittlere Überleben lag bei 22,3 bzw. bei 21,7 Monaten, die Ansprechquote bei 61 und 51% (nicht signifikant) und das mittlere Intervall bis zum Progress bei 10,4 und 9,4 Monaten.

Kommentar / Beurteilung

Bei gleicher Wirksamkeit sollte die Behandlung mit weniger Toxiziät gewählt werden. Diese Studie legt die Sequenztherapie nahe. Allerdings war das primäre Studienziel nicht die Wirksamkeit, sondern der Vergleich der Fieberepisoden in der Neutropenie, so dass nicht sicher von einer gleichen Wirksamkeit beider Protokolle ausgegangen werden kann.

Autor des Berichts:

Prof. Dr. med. Hartmut Link

Institution:

Medizinische Klinik I, Westpfalz-Klinikum, Kaiserslautern

Letzte Äderung:

06.06.2003


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