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Einfluss von EGF-R- und KRAS-Genotyp auf das Überleben von Patienten mit NSCLC und primärer Therapie mit Erlotinib oder Gefitinib - Aufbau eines zentralen Mutationsregisters
| Titel des Originals: |
Impact of EGFR and KRAS genotype on outcomes in a clinical trial registry of NSCLC patients initially treated with erlotinib or gefitinib |
Abstract-Nr.: |
8035
| Jahr: |
2008 |
Original im Internet: |
Abstract |
Autor/en: |
D.M. Jackmann,
L.V. Sequist, L. Cioffredi, M. Gallegos Ruiz, P.A. Janne, G.Giaccone, V.A. Miller, B.E. Johnson
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Institution/en: |
Dana-Faber Cancer Institut, Boston, MA; Massachusetts General Hospital Cancer Center, Boston, MA; Vrije Universiteit, Amsterdam,The Netherlands; National Cancer Institute, Bethesda, MD; Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, New York, NY |
Zusammenfassung des Berichts
Die EGF-R-Mutationstestung scheint nach den vorliegenden Ergebnissen der effektivste Weg zur Auswahl der Patienten zu sein, die von einer Therapie mit EGF-R-Tyrosinkinaseinhibitoren profitieren können. Keine Unterschiede im Ansprechen wurden im Vergleich der beiden Subtypen einer KRAS-Mutation beobachtet. KRAS-Mutation, EGF-R-Exon20-Insertion und T790M-Mutation sind mit einer Resistenz gegenüber einer EGF-R-Tyrosinkinaseinhibitoren-Therapie assoziiert.
Bericht über die Inhalte der Studie
Begründung, Rationale
Protokollbasierte Datensammlung
Fragestellung der Studie
Welchen Einfluss hat der EGF-R- und KRAS-Genotyp auf das Ansprechen auf eine primäre Behandlung mit EGF-R-Tyrosinkinaseinhibitoren?
Art der Studie
Datenregister zur Erfassung des Mutationsstatus
Behandlung, Protokolle, Durchführung bzw. Methode
5 klinische Studien (USA, EU) lagen der Datenerhebung zugrunde: - Erlotinib bei Patienten >70 Jahre
- Erlotinib bei unselektierten Patienten mit NSCLC
- Gefitinib bei Patienten mit bekannter EGF-R-Mutation
- Erlotinib bei Patienten mit bronchioloalveolärem Karzinom (BAC) oder Adenokarzinom mit BAC-Merkmalen
- Erlotinib bei Frauen mit Adenokarzinom, frühere Raucher oder Nieraucher
Einschluss nur chemonaiver Patienten.
Ergebnisse, Toxizität
- 290 Patienten, Zeitraum 2003 bis Gegenwart;
- 277 Patienten getestet auf EGF-R-Mutation;
- 180 Patienten getestet auf KRAS-Mutation;
- 121 EGF-R- und KRAS-Mutationen festgestellt;
- Keine Unterschiede im Ansprechen wurden im Vergleich der beiden Subtypen einer KRAS-Mutation beobachtet;
- KRAS-Mutation, EGF-R-Exon20-Insertion und T790M-Mutation sind mit einer Resistenz gegenüber einer EGF-R-Tyrosinkinaseinhibitoren-Therapie assoziiert.
Schlussfolgerung der Autoren aus der Publikation
EGF-R- und KRAS-Genotyp haben einen wichtigen Einfluss auf die Vorhersage des klinischen Ansprechens auf eine Behandlung mit EGF-R-Tyrosinkinaseinhibitoren. Ziel sollte ein möglichst umfangreicher Datenpool sein, der mit größerer Sicherheit die Bedeutung spezifischer Mutationen für die Therapieentscheidung bewerten kann. Eine multiinstitutionelle Datenbank ist ein effektives Instrument zur Klärung des Einflusses genetischer Faktoren auf das Therapieansprechen.
Ein zentrales Genotyp-Register unterstützt die Bewertung der Bedeutung dieser und anderer spezifischer Mutationen für die Therapieauswahl.
Kommentar / Beurteilung
Autor des Berichts: |
Dr. med. Susanne Riha |
Institution: |
Fachkrankenhaus für Pneumologie und Thoraxchirurgie Coswig, Bereich Onkologie, Neucoswiger Straße 21, 01640 Coswig |
Letzte Änderung: |
15.07.2008 |
Ergänzende Literaturreferenz/en:
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ASCO-Report 2008 Aktuelle Berichte vom 2008 ASCO Annual Meeting. Dieser Service wird gefördert durch:
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Herausgeber: Prof. Dr. H. Link
Herausgeberbeirat: Prof. Dr. P. Albers, Prof. Dr. R. Andreesen, Priv.-Doz. Dr. A. Böhme, Prof. Dr. C. Bokemeyer, Prof. Dr. U. Creutzig, Prof. Dr. G. Ehninger, Prof. Dr. M. Freund, Prof. Dr. C. Garbe,
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Prof. Dr. G. von Minckwitz
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