Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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4.9 Radiotherapie zur Schmerzbehandlung: Möglichkeiten der Radiotherapie

Autor/en: P. Feyer, M. Steingräber
Letzte Änderung: 26.01.2015

Je nach Lokalisation und Gesamtsituation der Patienten kommen verschiedene strahlentherapeutische Verfahren und Fraktionierungen zum Einsatz.

Standardmäßig wird die perkutane Strahlentherapie mit hochenergetischen Photonen angewandt. Diese Methode ist in jeder strahlentherapeutischen Klinik verfügbar.
Eine spezielle Art der perkutanen Strahlentherapie ist die hochkonformale stereotaktische Strahlentherapie. Diese hat sich in der Behandlung von 1-3 Hirnmetastasen bewährt und wird zunehmend bei extracranialen Lokalisationen (Körperstereotaxie für Leber, Lunge, Knochen) untersucht. Vorteil dieser Methode ist die hohe Konformalität, welche mit einem Minimum an Nebenwirkungen verbunden ist und somit eine hohe Dosis pro Fraktion, ein rasches Ansprechen auf die Therapie, eine anhaltende Tumorrückbildung und eine kurze Behandlungsdauer ermöglicht. Diskutiert werden sollte diese Spezialtechnik bei Patienten in gutem Allgemeinzustand mit einer Oligometastasierung.

Eine weitere konformale Strahlentherapiemöglichkeit ist die Brachytherapie.

Ausgedehnte Metastasen mit nicht eindeutig abgrenzbarem Schmerzpunkt sind beispielsweise Knochenmetastasen. In diesen Situationen können zwei Spezialverfahren eingesetzt werden: die Radionuklidtherapie und die Halbkörperbestrahlung.


Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation u. Sozialmedizin d. Deutschen Krebsgesellschaft e.V. [Mehr]
Nach wie vor online verfügbar: die noch nicht aktualisierten Kapitel des Buches "Supportiv- therapie bei malignen Erkrank- ungen", bei ONKODIN publiziert in Kooperation mit "Deutscher Ärzte-Verlag", 2006. [Mehr]
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