Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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1 Behandlung allgemeiner medikamentenassoziierter Nebenwirkungen: Einleitung

Autor/en: C. Bokemeyer
Letzte Änderung: 25.01.2006

Dieses Kapitel umfasst die Darstellung relevanter Therapietoxizitäten an Haut und Schleimhäuten sowie in Gastrointestinaltrakt, Urogenitaltrakt und Nervensystem. Als wesentliche auslösende Größe wird hierbei die Chemotherapie in den Vordergrund gestellt. Neben der Diskussion pathophysiologischer Mechanismen, die in diesem Zusammenhang durchaus übergreifend gesehen werden können, werden aber für die einzelnen relevanten Organsysteme die Möglichkeiten zur Prophylaxe von Nebenwirkungen sowie insbesondere neue und effektive therapeutische Modalitäten in der Behandlung dieser Nebenwirkungen dargestellt.

Signifikante Fortschritte haben sich im Bereich der antiemetischen Therapie ergeben. Bei der Behandlung der Mukositis fehlt es noch an eindeutig effektiven Interventionen, die einer evidenzbasierten Evaluation standhalten. Im Gegensatz dazu sind die Maßnahmen in der Prophylaxe und Therapie urogenitaler Nebenwirkungen, insbesondere der hämorrhagischen Zystitis, gut definiert. Die Neurotoxizität der Chemotherapie ist ein Feld, das mit der Einführung neuer Medikamente, wie z.B. Oxaliplatin, zunehmend in den Fokus geraten ist. Hier werden in den kommenden Jahren hoffentlich signifikante Fortschritte erzielt, um die eingesetzten Therapieverfahren verträglicher zu machen und damit gleichzeitig die Effektivität potenziell neurotoxischer Chemotherapeutika besser nutzen zu können.

Bei ONKODIN publiziert in Kooperation mit "Deutscher Ärzte-Verlag"
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