Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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12 Lymphödem: 12.8 Prophylaxe

Autor/en: F. Bruns, C. Hadamitzky, J. Büntzel
Letzte Änderung: 14.09.2012

Wenngleich gewisse Risikofaktoren für die Ausbildung eines Lymphödems (z.B. Lymphknotendissektion mit anschließender Strahlentherapie) nicht auszuschalten sind, sollte doch jedes Lymphödem in der Hoffnung auf einen günstigen Krankheitsverlauf möglichst frühzeitig erkannt werden. Die Zielsetzung der Krankheitsfrüherfassung (Sekundärprophylaxe) umfasst das Erkennen von Risikopatienten, die Aufklärung über das Krankheitsbild des Lymphödems sowie das Aufklären über Verhaltensregeln zur Vermeidung eines Lymphödems (siehe oben).

Psychologische Betreuung und eine verständnisvolle Führung der Patienten sind nach einer vorausgegangenen Tumorerkrankung unerlässlich. Andererseits führt die Einbeziehung von Patienten in die Sekundärprophylaxe und in die Behandlung des Lymphödems nicht nur zu einer Optimierung des Behandlungserfolgs, sondern auch zu einer höheren Patientenzufriedenheit. Dies ist insbesondere bei chronisch kranken Patienten wichtig, die eine fachgerechte Begleitung benötigen [Dierks M 2000]. In Bezug auf das manifeste Lymphödem sollten also alle betroffenen Patienten ermutigt werden, erlernte Bewegungs-, Lockerungs- und Entspannungsübungen ebenso wie individuell auf das vorliegende Ödem zugeschnittene Entstauungsübungen in Eigeninitiative fortzusetzen.


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Nach wie vor online verfügbar: die noch nicht aktualisierten Kapitel des Buches "Supportiv- therapie bei malignen Erkrank- ungen", bei ONKODIN publiziert in Kooperation mit "Deutscher Ärzte-Verlag", 2006. [Mehr]
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