Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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6.5 Substitution von Immunglobulinen: Identifizierung von Hochrisikopatienten

Autor/en: M. Hensel
Letzte Änderung: 15.05.2012

In einer univariaten Analyse wurden folgende Risikofaktoren für die Entwicklung einer Infektion bei CLL-Patienten ermittelt [Anaissie EJ 1998]:

  • Rai-Stadium III oder IV
  • frühere Chemotherapie
  • Neutrophilenzahl von <1000/µl.

Niedrige Spiegel des Serumimmunglobulins G sowie die Erkrankungsdauer sind ebenfalls mit der Inzidenz und der Schwere von Infektionen assoziiert [Anaissie EJ 1998] [Itälä M 1992]. Das 5-Jahres-Risiko, eine schwere Infektion zu entwickeln, beträgt etwa 26%. Es steigt an auf 57% bei Patienten mit niedrigem IgG-Spiegel und auf 68% bei Patienten mit niedrigem IgG-Spiegel und zusätzlich fortgeschrittenem Krankheitsstadium [Molica S 1994]. Eine eigene retrospektive Analyse bei 187 Patienten mit CLL ergab, dass Infekte bei Patienten mit fortgeschrittenem Krankheitsstadium, gehäuften Vortherapien, langer Krankheitsdauer und erniedrigtem Serumimmunglobulinspiegel häufiger auftraten [Hensel M 2003].


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Nach wie vor online verfügbar: die noch nicht aktualisierten Kapitel des Buches "Supportiv- therapie bei malignen Erkrank- ungen", bei ONKODIN publiziert in Kooperation mit "Deutscher Ärzte-Verlag", 2006. [Mehr]
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