Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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15.2 Supportive Maßnahmen in der Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich: Einführung

Autor/en: W. Dörr, K.A. Grötz, D. Riesenbeck
Letzte Änderung: 10.10.2012

Nebenwirkungen der Radio- und der Radio-Chemo-Therapie im Kopf-Hals-Bereich manifestieren sich früh in Form von Mucositis enoralis, Xerostomie und Geschmacksveränderungen. Spätreaktionen zeigen sich als Strahlenkaries, chronische Schleimhautatrophie und -ulzera, Ödeme und sekundär infizierte Osteoradionekrose (IORN).

Die frühe Mukositis der Mundschleimhaut limitiert häufig die zu applizierende Tumordosis oder erzwingt eine Unterbrechung der Behandlung für 2-4 Wochen. Hierdurch vermindern sich durch Zellneubildung im Tumor die Heilungschancen drastisch. Frühfolgen können zudem die Bereitschaft zur Entwicklung chronischer Strahlenfolgen vergrößern [Dörr W 2009]. Die frühen als auch die späten enoralen Strahlenfolgen, d.h. Strahlenkaries, Xerostomie, Mukosaläsionen und IORN, beeinflussen sich gegenseitig, sodass von einer pathologischen Mundhöhlenökologie post radiationem gesprochen werden muss. Deshalb sollten sich supportive Maßnahmen auf die Gesamtheit der Nebenwirkungen beziehen.


Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation u. Sozialmedizin d. Deutschen Krebsgesellschaft e.V. [Mehr]
Nach wie vor online verfügbar: die noch nicht aktualisierten Kapitel des Buches "Supportiv- therapie bei malignen Erkrank- ungen", bei ONKODIN publiziert in Kooperation mit "Deutscher Ärzte-Verlag", 2006. [Mehr]
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