Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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Definition und Pathogenese der Koagulopathien bei Massivtransfusionen

Autor/en: M. Steins, J. van de Loo
Letzte Änderung: 22.10.2002

Von Massivtransfusionen spricht man definitionsgemäß, falls innerhalb von 24 h das Blutvolumen eines Patienten durch Substitution ausgetauscht oder einmalig ein Volumen von mehr als 2.500 ml transfundiert wird.

Klinisch können Massivtransfusionen bei großen Blutverlusten über den Gastrointestinaltrakt, bei Polytraumata oder ausgedehnten operativen Eingriffen notwendig werden. Zusätzliche hämorrhagische Komplikationen können durch eine Verdünnung der Thrombozyten- und Gerinnungsfaktor-Konzentrationen im Plasma entstehen. Vorzugsweise sind die Faktoren V und VIII betroffen, da bei diesen die Plasmahalbwertzeit mit ca. 8 Stunden relativ kurz ist.

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