Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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ASH-Berichte 2009 zu speziellen Aspekten der Stammzelltransplantation


Langzeitbeobachtung von HCV-infizierten Patienten nach autologer oder allogener Stammzelltransplantation und Ergebnisse der antiviralen Therapie
Patienten mit chronischer HCV-Infektion nach autologer oder allogener Stammzelltransplantation zeigen eine kumulative Inzidenz von schweren Leberkomplikationen (Tod an Leberversagen, Lebertransplantation, Leberzirrhose) von 7,6% nach 15 Jahren. Eine HCV-Therapie mit Inferferon +/- Ribavirin kann nach autologer und allogener Stammzelltransplantation sicher durchgeführt werden, die PCR-Konversionsrate zur Negativität liegt bei 40% vergleichbar mit der der gesunden Normalpopulation.

Abstract 1141  |  Per T. Ljungman |  Bericht vom: 22.12.2009, von: H. Hebart |  mehr...

Influenza-Vakzinierung bei Patienten mit Multiplem Myelom vor autologer T-Zell-Separation sowie nach Hochdosistherapie mit Melphalan und autologer Stammzelltransplantation führt zur besseren Immunrekonstitution im Vergleich zur alleinigen Impfung nach autologer Stammzelltransplantation
Zwei Impfprotokolle werden im Kontext der autologen Stammzelltransplantation bei Patienten mit Multiplem Myelom vergleichend analysiert. In allen gemessenen Parametern (Antikörpertiter gegen H3N2 und H1N1, funktionelle T-Zell-Assays) zeigt die Impfung vor Transplantation im Kontext einer geplanten T-Zellrückgabe nach Ex-vivo-Stimulation deutliche Vorteile gegenüber der Impfung ausschließlich nach Transplantation vor autologer T-Zellrückgabe.

Abstract 797  |  Edward A. Stadtmauer |  Bericht vom: 22.12.2009, von: H. Hebart |  mehr...