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Verlängertes Überleben von Patienten primärer ZNS-Lymphome in erster oder späterer Remission mit Behandlung durch autologe Stammzelltransplantation
| Titel des Originals: |
Improved Survival for Patients Undergoing Autologous Stem Cell Transplant for Primary CNS Lymphoma in First or Later Remission. |
Abstract-Nr.: |
1222
| Jahr: |
2009 |
Original im Internet: |
Blood (ASH Annual Meeting Abstracts) 2009 114: Abstract 1222 |
Autor/en: |
Patrick B Johnston,
Ivana N Micallef, Stephen M Ansell, David J Inwards, Luis F. Porrata, and Brian Patrick O'Neill
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Institution/en: |
Hematology, Mayo Clinic, Rochester, MN; College of Medicine, Mayo Clinic, Rochester, MN; Neurology, Mayo Clinic, Rochester, MN |
Zusammenfassung des Berichts
22 Patienten mit primären ZNS-Lymphomen wurden im Mittel 7 Monate nach Erstdiagnose mit autologer Stammzelltransplantation behandelt. Dabei wurden 10 frühe Vollremissionen und 12 späte Voll- oder Teilremissionen erreicht.
Bericht über die Inhalte der Studie
Begründung, Rationale
Die schlechte Prognose von Patienten mit primären ZNS-Lymphomen (PCNSL) kann mit autologer Stammzelltransplantation (ASCT) verbessert werden. Hier werden neue Daten von Patienten mit mindestens 100 Tagen Nachbeobachtungszeit nach ASCT präsentiert.
Fragestellung der Studie
Progressionsfreies Überleben, Gesamtüberleben
Art der Studie
Retrospektive Fallserie
Behandlung, Protokolle, Durchführung bzw. Methode
Autologe Stammzelltransplantation nach BEAM-Konditionierung (BCNU, Etoposid, Cytosin-Arabinosid, Melphalan).
Ergebnisse, Toxizität
22 Patienten mit einem mittleren Alter von 50 Jahren wurden behandelt, im Mittel 7,2 Monate nach Erstdiagnose. Im Mittel wurde 1 Vortherapie verabreicht. 10 Patienten hatten eine frühe Komplettremission (CR), 12 hatten eine späte CR oder Teilremission (PR). Das mediane progressionsfreie Überleben nach Transplantation betrug 70 Monate, das mediane Gesamtüberleben ist noch nicht erreicht.
Schlussfolgerung der Autoren aus der Publikation
Trotz der eingeschränkten Aussagekraft durch Patientenselektion und retrospektive Analyse weist diese Analyse auf ein verbessertes Überleben durch ASCT bei PCNSL im Vergleich mit historischen Kontrollen mit vergleichbaren prognostischen Scores hin. ASCT bei ersten Remissionen von Patienten mit PCNSL erscheint vielversprechend und könnte zusätzliche Behandlungen mit potenzieller zusätzlicher hämatologischer und neurologischer Toxizität ersparen.
Kommentar / Beurteilung
Autor des Berichts: |
Priv.-Doz. Dr. med. Herwig Strik |
Institution: |
Klinik für Neurologie, Philipps-Universität Marburg |
Letzte Änderung: |
20.01.2010 |
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Herausgeber: Prof. Dr. H. Link
Herausgeberbeirat: Prof. Dr. P. Albers, Prof. Dr. R. Andreesen, Priv.-Doz. Dr. A. Böhme, Prof. Dr. C. Bokemeyer, Prof. Dr. U. Creutzig, Prof. Dr. G. Ehninger, Prof. Dr. M. Freund, Prof. Dr. C. Garbe,
Dr. N. Gökbuget, Prof. Dr. M. Hallek, Prof. Dr. J.T. Hartmann, Prof. Dr. R. Hehlmann, Prof. emerit. Dr. H. Heimpel, Prof. Dr. A. Hochhaus, Prof. Dr. K. Höffken, Dr. G. Hübner,
Prof. Dr. Th. Junginger, Priv.-Doz. Dr. U. Kaiser, Priv.-Doz. Dr. R. Kath, Prof. Dr. C.-H. Köhne, Prof. Dr. A. Matzdorff, Prof. Dr. R.-P. Müller, Prof. Dr. J. Preiß, Prof. Dr. H.-J. Schmoll,
Prof. Dr. G. von Minckwitz
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