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Unbekannter Primärtumor (CUP-Syndrom): Genauigkeit der Vorhersage des Ursprungsgewebes durch molekulares Profiling
| Titel des Originals: |
Unknown Primary Cancer (UPC): Accuracy of Tissue of Origin Prediction by Molecular Profiling |
Abstract-Nr.: |
11070
| Jahr: |
2009 |
Original im Internet: |
J Clin Oncol 27:15s, 2009 (suppl; abstr 11070) |
Autor/en: |
F.A. Greco,
D.R. Spigel, D.A. Yardley, M. Erlander, X. Ma, J.D. Hainsworth
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Institution/en: |
Sarah Cannon Research Institute, Nashville, TN; bioTheranostics, San Diego, CA |
Zusammenfassung des Berichts
Realtime-PCR führt bei 75% (15 von 20) der Patienten mit CUP-Syndrom, bei denen die Methode technisch möglich ist, zu einer korrekten Vorhersage des Primärtumos.
Bericht über die Inhalte der Studie
Begründung, Rationale
Molekulares Profiling könnte helfen, den Primärtumor zu kennen und vielleicht die Prognose der Patienten mit CUP-Syndrom zu verbessern.
Fragestellung der Studie
Validierung der Verlässlichkeit der Realtime-Polymerase-Chain-Reaction (RT-PCR), um den Primarius zu finden.
Art der Studie
Retrospektive Analyse
Behandlung, Protokolle, Durchführung bzw. Methode
Bei 38 von 501 Patienten mit CUP-Syndrom wurde der Primärtumor im Verlauf doch noch gefunden. Bei 28 dieser 38 Patienten konnte eine RT-PCR an ursprünglichen, paraffineingebetteten Geweben durchgeführt werden. Diese wurden ohne Kenntnis des Primärtumors befundet und die Ergebnisse mit den klinisch erhobenen Daten verglichen.
Ergebnisse, Toxizität
Bei 8 Patienten war die Methode technisch nicht durchführbar. Somit konnten 20 Patienten ausgewertet werden: Bei 15 Patienten konnte die RT-PCR den Primarius korrekt identifizieren (75%), bei 3 Patienten war das Ergebnis falsch und bei 2 Patienten konnte keine Aussage getroffen werden.
Schlussfolgerung der Autoren aus der Publikation
RT-PCR hat bei 15/20 Patienten (75%) den Primärtumor korrekt vorhergesagt; somit wurde die Verlässlichkeit der Vorhersage validiert. Eine bessere Aussagekraft ergibt sich, wenn klinische Daten mit einbezogen werden. Prospektive Studien seien erforderlich, inwieweit das Überleben der Patienten durch Kenntnis des Primärtumors verbessert wird.
Kommentar / Beurteilung
Autor des Berichts: |
Dr. med. Karin Weigang-Köhler |
Institution: |
Medizinische Klinik 5 (Onkologie/Hämatologie), Klinikum Nürnberg Nord, Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1, 90419 Nürnberg |
Letzte Änderung: |
12.06.2009 |
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ASCO-Report 2009
Aktuelle Berichte vom 2009 ASCO Annual Meeting. Dieser Service wird gefördert durch:
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Herausgeber: Prof. Dr. H. Link
Herausgeberbeirat: Prof. Dr. P. Albers, Prof. Dr. R. Andreesen, Priv.-Doz. Dr. A. Böhme, Prof. Dr. C. Bokemeyer, Prof. Dr. U. Creutzig, Prof. Dr. G. Ehninger, Prof. Dr. M. Freund, Prof. Dr. C. Garbe,
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Prof. Dr. G. von Minckwitz
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