Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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16.5 Supportive Maßnahmen in der Strahlentherapie im Bereich des zentralen und des peripheren Nervensystems: Definition und Problembeschreibung

Autor/en: F. Wenz
Letzte Änderung: 25.01.2006

Therapieinduzierte Störungen der Funktion des zentralen (ZNS) und des peripheren Nervensystems sind von zentraler Bedeutung für die Lebensqualität behandelter Tumorpatienten. Die Einteilung von Strahlenfolgen am Nervensystem erfolgt anhand des zeitlichen Auftretens in akute, subakute und chronische (Spät-) Folgen, welche eine unterschiedliche Pathophysiologie haben [Sheline GE 1980] [Wenz F 2000a]. Aufgrund der eingeschränkten Regenerationskapazität neuronaler Systeme sind Schädigungen häufig irreversibel oder ziehen zumindest eine langwierige Rehabilitation nach sich. Die beste supportive Therapie ist daher die Vermeidung einer irreversiblen Schädigung, was nur durch die Kenntnis der Pathophysiologie und die Einhaltung der Toleranzdosen erreicht werden kann.

Literaturreferenzen:

  • Sheline GE, Wara WM, Smith V.
    Therapeutic irradiation and brain injury.
    Int J Radiat Oncol Biol Phys 1980;6:1215-1288. PM:7007303
    [Medline]


  • Wenz F, Guttenberger R, Engenhart-Cabillic R.
    Gehirn, Rückenmark, Sinnesorgane.
    In: Dörr W, Zimmermann JS, Seegenschmiedt MH (Hrsg).
    Nebenwirkungen in der Radioonkologie - klinisches Kompendium.
    München: Urban & Vogel 2000a;178-190.


Bei ONKODIN publiziert in Kooperation mit "Deutscher Ärzte-Verlag"; Publikation als Buch: Deutscher Ärzte-Verlag  Deutscher Ärzte-Verlag
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