Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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Idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP): Definition

Autor/en: A. Matzdorff, H. Pralle
Letzte Änderung: 12.08.2003

Die ITP ist die häufigste thrombozytopenische Purpura, sie entsteht ohne erkennbare Grundkrankheit oder auslösenden exogenen Faktor. Sie wird als ein Autoimmunprozess aufgefasst. Man unterscheidet eine akute und eine chronische Verlaufsform (Verlauf >6 Monate).

Historisches

Paul Gottlieb Werlhof (1699-1767), praktischer Arzt und königlicher Leibarzt in Hannover, beschrieb 1735 den Morbus maculosus haemorrhagicus [Werlhof PG 1968]. Jedoch erst 1883 erkannte E. Krauss, dass die hämorrhagischen Symptome durch eine Thrombozytopenie hervorgerufen werden [Dameshek W 1946].

 

Literaturreferenzen:

  • Dameshek W, Miller EB.
    The megakaryocytes in idiopathic thrombocytopenic purpura. A form of hypersplenism.
    Blood 1946;1:27- 51.


  • Werlhof, PG
    Thrombocytopenic purpura (Editorial).
    JAMA 1968;206:2892.


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