Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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Knochenmark Bildgebung der großen Röhrenknochen mittels Multi-Detektor CT bei Patienten mit aplastischer Anämie und hypoplastischem myelodysplastischen Syndrom (MDS)

Titel des Originals:

Bone Marrow Imaging of Appendicular Skeleton by Multi-Detector Computed Tomography in Patients with Aplastic Anemia and Hypoplastic MDS

Abstract-Nr.:

2817

Jahr:

2012

Original im Internet:

Blood (ASH Annual Meeting Abstracts) 2012 120: Abstract 2817

Autor/en:

Tomotaka Ugai, MD1*, Hiroki Sugihara, MD1*, Yuki Nishida2*, Masayuki Yamakura, MD1*, Masami Takeuchi, MD1* and Kosei Matsue, MD, PhD1

Institution/en:

1Division of Hematology/Oncology, Department of Medicine, Kameda Medical Center, Kamogawa, Japan; 2Hematology, Kameda Medical Center, Chiba, Japan

Zusammenfassung des Berichts

Mittels CT-Messung kann an Hand der Knochenmarkdichte zwischen aplastischer Anämie und MDS unterschieden werden.

Bericht über die Inhalte der Studie

Begründung, Rationale

Die Unterscheidung zwischen aplastischer Anämie und hypoplastischem MDS fällt trotz neuer molekularer Marker oft schwer. Weitere unabhängige Parameter werden gesucht.

Fragestellung der Studie

Gibt es in den großen Röhrenknochen ein spezifisches CT-Bild des Knochenmarks, welches bei der Differentialdiagnose von aplastischer Anämie und MDS hilfreich ist?

Art der Studie

Diagnostische Studie

Behandlung, Protokolle, Durchführung bzw. Methode

  • 19 Patienten mit aplastischer anämie
  • 53 Patienten mit MDS
  • Ganzkörper-CT und Messung der medullären CT-Dichte in Humerus und Femur

Ergebnisse, Toxizität

Die CT-Knochenmarkdichtemessung zeigt bei aplastischer Anämie ein "fettiges Muster", welches sich signifikant vom "diffusen Muster" bei Patienten mit MDS unterscheidet.

Schlussfolgerung der Autoren aus der Publikation

Anhand des CT-Musters kann zwischen leerem Knochenmark der aplastischen Anämie und hypoplastischem Knochenmark bei MDS unterschieden werden.

Kommentar / Beurteilung

Interessante Arbeit, allerdings bedarf es einer praxisrelevanten Bestätigung, ehe diagnostische Schlüsse gezogen werden können.


Autor des Berichts:

Prof. Dr. med. Wolf-K. Hofmann

Institution:

III. Medizinische Klinik (Hämatologie und Onkologie), Universitätsmedizin, Theodor-Kutzer-Ufer 1-3, 68167 Mannheim

Letzte Änderung:

13.12.2012