Onkologie, Hämatologie - Daten und Informationen
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ASH-Berichte 2012 zum Multiples Myelom


Die Bedeutung einer Erhaltungstherapie mit Thalidomid hängt von der biologischen Risikostratifikation ab
Durch eine Erhaltungstherapie mit Thalidomid wird das progressionsfreie Überleben der Patienten mit einer biologisch günstigen Erkrankung (Standardrisiko und Hyperdiploidie) verbessert, jedoch ohne Verbesserung des Gesamtüberlebens.

Abstract 199  |  Annamaria Brioli  |  Bericht vom: 27.12.2012, von: R. Mahlberg  |  mehr...

Klinische Charakterisierung, chromosomale Aberrationen und Überleben bei sehr alten Patienten mit Multiplem Myelom
Mit den modernen Therapiekonzepten kann auch das Überleben der Patienten über 75 Jahren mit Multiplem Myelom verbessert werden.

Abstract 204  |  Cyrille Hulin  |  Bericht vom: 27.12.2012, von: R. Mahlberg  |  mehr...

Signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens durch Bortezomib-Melphalan-Prednison-Thalidomid (VMPT) gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Bortezomib-Thalidomid (VT) im Vergleich zu Bortezomib-Melphalan-Prednison (VMP) bei Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplem Myelom
Der prospektiv randomisierte Vergleich einer VMPT-Induktionstherapie gefolgt von einer VT-Erhaltungstherapie zeigt einen signifikanten Überlebensvorteil im Vergleich zu einer alleinigen Induktionsbehandlung mit VMP.

Abstract 200  *Highlight*  |  Antonio Palumbo  |  Bericht vom: 18.12.2012, von: H. Ludwig  |  mehr...

Pomalidomid in Kombination mit niedrig dosiertem Dexamethason zeigt signifikante Vorteile im progressionsfreien und Gesamtüberleben bei Patienten mit relapsiertem/refraktärem Multiplen Myelom. Eine randomisierte, multizentrische, Open-Label-Phase-III-Studie
Pomalidomid plus Dexamethason wöchentlich führte zu einem signifikant längeren progressionsfreien und Gesamtüberleben im Vergleich zu Dexamethason allein bei Patienten mit primär refraktärem oder rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom. Nach einer Zwischenauswertung, die eine signifikante Überlegenheit der Pomalidomid-Gruppe aufzeigte, konnten auch Patienten im Kontrollarm nach Progression mit Pomalidomid behandelt werden. Die Patienten mussten zumindest mit 2 Zyklen Lenalidomid und 2 Zyklen Bortezomib vorbehandelt worden sein und hatten im Median bereits 5 Therapielinien absolviert. Grad-3/4-Neutropenien waren deutlich höher als in der Dexamethason-Gruppe. Alle anderen Toxizitäten waren in beiden Gruppen gleich häufig.

Abstract LBA 6  *Highlight*  |  Meletios A. Dimopoulos  |  Bericht vom: 18.12.2012, von: H. Ludwig  |  mehr...

Allogene Stammzelltransplantation in der Erstlinientherapie des Multiplen Myeloms: Neue Strategien unter Berücksichtigung immunmodulierender Medikamente
Auch wenn dies eine Studie mit geringer Patientenzahl und nicht mehr zeitgemäßer Induktionstherapie ist, bestätigt sie eine Effektivität der allogenen Stammzelltransplantation. Wichtig ist auch die Einleitung einer Erhaltungstherapie +/- Donorlymphozyten, wenn keine Komplettremission erreicht wird.

Abstract 3116  |  Mauricette Michallet  |  Bericht vom: 17.12.2012, von: M. Kiehl  |  mehr...