Übersicht und Zusammenfassung der Literaturberichte


Letzte Änderung: 13.05.2013
Bendamustin plus Rituximab versus CHOP plus Rituximab als Erstlinientherapie bei Patienten mit indolenten und Mantelzell-Lymphomen: Eine offene, multizentrische, randomisierte Studie auf Nicht-Unterlegenheit
Die Kombinationstherapie von Bendamustin und Rituximab ist im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie R-CHOP signifikant effektiver mit einem besseren progressionsfreien Überleben, besserer Wirksamkeit beim Mantelzell-Lymphom und deutlich geringerer Toxizität. B-R sollte der neue Standard bei indolenten Lymphomen sein.

Mathias J Rummel  |  Bericht vom: 13.05.2013, von: H. Link  |  mehr...

Bendamustin verglichen mit Chlorambucil bei bisher nicht behandelten Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie: aktualisierte Ergebnisse einer Phase-III-Studie
Die Bendamustin-Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie bei Patienten mit Komorbidität verlängert im Vergleich zu Chlorambucil das progressionsfreie Überleben, die Nebenwirkungen sind vergleichbar. Diese Patienten sollten bevorzugt eine Therapie mit Bendamustin erhalten.

Wolfgang U. Knauf  |  Bericht vom: 04.12.2012, von: H. Link  |  mehr...

Bendamustin in Kombination mit Rituximab bei nicht behandelten Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie: Eine Multizenter-Phase-II-Studie der Deutschen Studiengruppe Chronische Lymphatische Leukämie (DCLLSG)
Die Kombinationstherapie Bendamustin mit Rituximab (BR) ist bei nicht vorbehandelter chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) effektiv, sicher und kann auch bei älteren Patienten mit Komorbidität eingesetzt werden.

Kirsten Fischer  |  Bericht vom: 04.12.2012, von: H. Link  |  mehr...

ATG vom Pferd im Vergleich zu ATG vom Kaninchen zur Behandlung der aplastischen Anämie
In einer prospektiv randomisierten Phase-III-Studie zeigt das in den USA verfügbare Pferde-ATG im Vergleich zu Kaninchen-ATG ein besseres Ansprechen auf die immunsuppressive Therapie sowie auch ein signifikant besseres Gesamtüberleben.

Scheinberg P  |  Bericht vom: 13.01.2012, von: J. Schubert  |  mehr...

Pralatrexat bei Patienten mit rezidivierten oder refraktären peripheren T-Zell-Lymphomen: Ergebnisse der zentralen PROPEL-Studie
Patienten mit rezidivierten oder refraktären peripheren T-Zell-Lymphomen (PTCL) haben eine ungünstige Prognose, bisher gibt es keine spezifische Therapie für T-Zell-Lymphome.
Pralatrexat (PDX) ist ein effektiverer Antimetabolit als Methotrexat (MTX) und in der Monotherapie bei rezidivierten oder refraktären PTCL wirksam. 32 (29%) von 109 Patienten sprachen auf eine wöchentliche Therapie an, mit 12 (11%) Vollremissionen. Die häufigsten Toxizitäten waren Mukositis, Fatigue, Thrombozytopenie, Neutropenie, Anämie. Pralatrexat ist in den USA zur Therapie bei rezidivierten oder refraktären PTCL zugelassen. Die Substanz hat das Potenzial, bei weiteren malignen Lymphomen und soliden Tumoren effektiv auch in synergistischen Kombinationstherapien eingesetzt zu werden.

Owen A. O’Connor  |  Bericht vom: 20.12.2011, von: H. Link  |  mehr...

Archiv

Die Rituximab-Erhaltungstherapie verbessert das klinische Ergebnis von Patienten mit rezidiviertem/therapieresistentem Non-Hodgkin-Lymphom sowohl bei Patienten mit und ohne Rituximab-Induktionstherapie: Ergebnisse einer prospektiven, randomisierten Phase-III-Intergroup-Studie
Rituximab (R) ist beim rezidivierten follikulären Lymphom sowohl zur Remissionsinduktion als auch zur Erhaltungstherapie die überlegene Therapieform. Unter der R-CHOP-Induktion konnte die Rate der erzielten Vollremissionen annähernd verdoppelt werden. Das progressionsfreie Überleben der Patienten war hochsignifikant verlängert (Median 33 Monate vs. 20 Monate; p=0,0003). Unter der R-Erhaltungstherapie lebten die Patienten signifikant länger tumorprogressionsfrei als bei alleiniger Nachbeobachtung (51,5 Monate versus 14,9 Monate; p<0,0001). Das hochsignifikante Ergebnis galt für alle untersuchten Subgruppen und insbesondere auch für die Patienten, die zur Remissionsinduktion R-CHOP erhalten hatten. Erstmals wird das Gesamtüberleben durch die Rituximab-Erhaltungstherapie signifikant verlängert (3-Jahres-Gesamtüberleben 85% versus 77%; p=0,011; HR=0,52).

van Oers MH  |  Bericht vom: 24.11.2006, von: H.C. Thuro-Schöffel  |  mehr...

Die Rituximab-Erhaltungstherapie, verabreicht im Anschluss an eine kombinierte Immuno-Chemotherapie (R-FCM), verlängert das progressionsfreie und das Gesamtüberleben von Patienten mit rezidiviertem follikulären oder Mantelzell-Lymphom: Endergebnisse einer prospektiven, randomisierten Studie der Deutschen Studiengruppe für niedrigmaligne Lymphome (GLSG)
Patienten mit rezidiviertem follikulärem oder Mantelzell-Lymphom, die den monoklonalen Antikörper Rituximab zur Remissionserhaltung bekommen, leben länger als Patienten, die nach erfolgreicher Remissionsinduktion mit Rituximab plus Chemotherapie nur nachbeobachtet werden. Nach 3 Jahren lebten noch 82% der Patienten, die im Anschluss an die Rituximab-Chemotherapie-Induktion die Rituximab-Erhaltungstherapie bekommen hatten, aber nur noch 55% der Patienten des Nachbeobachtungsarms.

Forstpointner R  |  Bericht vom: 24.11.2006, von: H.C. Thuro-Schöffel  |  mehr...

Palifermin zur Therapie der oralen Mukositis nach intensiver Therapie von Hämoblastosen
Palifermin reduziert die orale Mukositis nach myelosuppressiver Chemo- und Radiotherapie mit autologer Stammzelltransplantation und vermindert den Schmerzmittelbedarf, die Notwendigkeit der totalen parenteralen Ernährung und die Fieberepisoden bei Neutropenie.

Ricardo Spielberger, M.D  |  Bericht vom: 06.02.2005, von: H. Link  |  mehr...